AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen der Trustora Vertriebs UG (haftungsbeschränkt), Schwarzwaldstraße 21, 77694 Kehl („Trustora KI Solutions“), für Leistungen im Bereich Webdesign, Online-Shops und KI-Automatisierung. Stand: Oktober 2026.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für alle Verträge über Leistungen von Trustora KI Solutions. Unser Angebot richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen.
(2) Abweichende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn wir ihnen ausdrücklich schriftlich zustimmen.
§ 2 Vertragsschluss
(1) Die Darstellung der Pakete auf der Website ist kein bindendes Angebot. Mit Absenden der Bestellung gibt der Kunde ein verbindliches Angebot ab.
(2) Der Vertrag kommt mit unserer Auftragsbestätigung per E-Mail zustande. Wir können Bestellungen ohne Angabe von Gründen ablehnen.
§ 3 Leistungsumfang
(1) Der Leistungsumfang ergibt sich aus der Paketbeschreibung zum Zeitpunkt der Bestellung und der Auftragsbestätigung. Zusätzliche Leistungen werden gesondert vereinbart und vergütet.
(2) Angegebene Fertigstellungszeiten (z. B. „48 Stunden“) beginnen, sobald die Anzahlung eingegangen ist und der Kunde alle erforderlichen Inhalte bereitgestellt hat.
(3) Im Preis enthalten sind die im Paket genannten Korrekturrunden. Weitere Änderungen nach Freigabe werden nach Aufwand oder im Rahmen eines Wartungsvertrags berechnet.
§ 4 Mitwirkung des Kunden
(1) Der Kunde stellt Texte, Bilder, Logos und sonstige Inhalte rechtzeitig bereit und versichert, dass er die erforderlichen Rechte daran besitzt. Er stellt uns von Ansprüchen Dritter wegen der von ihm gelieferten Inhalte frei.
(2) Für die inhaltliche Richtigkeit, insbesondere von Preisen, Leistungsbeschreibungen und Rechtstexten auf seiner Website bzw. in seinem Shop, ist der Kunde verantwortlich. Für Online-Shops empfehlen wir Rechtstexte spezialisierter Anbieter.
§ 5 Abnahme
Nach Fertigstellung stellen wir eine Vorschau bereit. Der Kunde prüft sie und erklärt die Abnahme oder teilt konkrete Mängel mit. Erfolgt innerhalb von 14 Tagen keine Rückmeldung oder geht die Leistung auf Wunsch des Kunden online, gilt sie als abgenommen.
§ 6 Preise und Zahlung
(1) Alle Preise verstehen sich zzgl. der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Einmalige Vergütungen sind zu 50 % mit Auftragsbestätigung und zu 50 % bei Abnahme bzw. Livegang fällig. Rechnungen sind innerhalb von 7 Tagen ohne Abzug zahlbar.
(2a) Die Zahlung erfolgt per Überweisung (empfohlen: Echtzeit-Überweisung) oder per Karte über einen Zahlungsdienstleister. Die Bearbeitung des Auftrags beginnt nach Eingang der Anzahlung auf unserem Konto. Bei Kartenzahlungen kann der Eingang bei uns bis zu 14 Werktage dauern.
(3) Monatliche Gebühren (z. B. Wartung, KI-Pakete) sind monatlich im Voraus fällig. Verbrauchsabhängige Kosten (z. B. Telefonminuten) werden nach Aufwand abgerechnet.
(4) Gebühren von Drittanbietern (z. B. Shopsysteme, Zahlungsanbieter, Domains) trägt der Kunde.
§ 7 Laufzeit monatlicher Leistungen
Monatliche Leistungen haben eine Mindestlaufzeit von 12 Monaten und verlängern sich danach jeweils um einen Monat, sofern sie nicht mit einer Frist von einem Monat zum Laufzeitende gekündigt werden. Die Kündigung bedarf der Textform.
§ 8 Nutzungsrechte
Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde das zeitlich und räumlich unbeschränkte, einfache Nutzungsrecht an den für ihn erstellten Arbeitsergebnissen. Rechte an verwendeter Drittsoftware, Vorlagen und lizenzierten Inhalten richten sich nach deren Lizenzbedingungen. Wir dürfen das Projekt als Referenz nennen, sofern der Kunde nicht widerspricht.
§ 9 KI-Leistungen
(1) KI-Systeme erzeugen Inhalte automatisiert. Der Kunde entscheidet, welche Vorgänge ohne Freigabe automatisch ausgeführt werden, und bleibt für Inhalte gegenüber seinen Kunden verantwortlich.
(2) Soweit wir personenbezogene Daten im Auftrag verarbeiten, schließen die Parteien einen Auftragsverarbeitungsvertrag nach Art. 28 DSGVO.
§ 10 Gewährleistung und Haftung
(1) Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte mit der Maßgabe, dass wir zunächst nachbessern dürfen. Die Verjährungsfrist für Mängelansprüche beträgt ein Jahr ab Abnahme.
(2) Wir haften unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haften wir nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, begrenzt auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Eine Haftung für entgangenen Gewinn ist in diesem Fall ausgeschlossen.
§ 11 Schlussbestimmungen
Es gilt deutsches Recht. Gerichtsstand ist, soweit zulässig, Kehl. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.